Rundgang Schloss Moritzburg

Das legendenumwobene FederzimmerBildansicht vergrößern

Das Moritzburger Federzimmer
Legenden ranken sich um das in der europäischen Kunstgeschichte einzigartige Federzimmer. Als Thron eines mexikanischen Königs oder Teil eines indischen Hausrates wurde es angesehen. Für seine Herstellung sollen Generationen von Indianersklaven Millionen von südamerikanischen Vogelfedern verarbeitet haben. Schließlich soll es August der Starke als Preis für seine Teilnahme am Stierkampf vom spanischen König erhalten haben. Doch wie viel Wahrheit steckt wirklich in diesen Geschichten?

 

Die Ledertapeten-Moritzburgs großer StolzBildansicht vergrößern

Die Ledertapeten
Weltweit hat Moritzburg den größten Bestand an barocken Ledertapeten. Von ehemals 60 Räumen haben sich heute immerhin 11 Räume mit Ledertapeten erhalten. Faszinierend und einzigartig ist die barocke Wandgestaltung, ebenso wie die großformatigen Darstellungen der anthiken Mythologie, in deren Mittelpunkt Diana, die Göttin der Jagd, 
steht. Seit vielen Jahren läuft ein Restaurierungsprojekt zum Erhalt dieser einzigartigen Sammlung, Millimeter für Millimeter. Einen Einblick in dieser aufwendigen Arbeit kann man im Rahmen einer Sonderführung erhalten.

 

Der Steinsaal und seine GeweihsammlungBildansicht vergrößern

Die Jagdtrophäensammlung
Schon im 16. Jahrhundert war Moritzburg ein beliebter Jagdaufenthalt der sächsischen Herrscherdynastie und ihrer Gäste. Im 18. Jahrhundert entwickelte sich die Schlossanlage unter Kurfürst Friedrich August I. von Sachsen, genannt August der Starke, darüber hinaus zu einem Ort für rauschende Feste im Anschluss an die Jagden. Eine der bedeutendsten Jagdtrophäensammlung befindet sich daher auf Schloss Moritzburg. Darunter findet sich auch das Geweih eines ausgestorbenen Riesenhirsches und der legendäre 66-Ender. 

 

Sandsteinskulptur auf der Balustrade der SchlossterasseBildansicht vergrößern

Sandsteinskultpuren
Auf der Balustrade der Terrasse, die das Schloss gänzlich umgibt, ist eine Vielzahl von Sandsteinskulpturen zu sehen, die den Charakter von Moritzburg als Jagd- und Lustschloss widerspiegeln. Neben sechs überlebensgroßen Jägerfiguren sind auch zahlreiche Vasen und Kinderfiguren zu sehen.