STROH ZU GOLD - Einmalige, kunsthandwerkliche Schätze aus dem Strohmuseum Wohlen/Schweiz

So, 01.05.2016 bis Di, 01.11.2016, 10:00 - 18:00 Uhr

Sonderausstellung in Zusammenarbeit mit der Stiftung Freiämter Strohmuseum, Wohlen

Auch in diesem Jahr wird die Saison am Fasanenschlösschen (1.5. bis 1.11.2016) von einer Sonderausstellung begleitet. Im Fokus steht diesmal das fast vergessene Handwerk der Strohflechtkunst. Ab Mai werden im benachbarten Besucherzentrum über 200 einmalige, kunsthandwerkliche Schätze aus sächsischen Sammlungen und dem Strohmuseum Wohlen/Schweiz gezeigt.

Sachsen, genauer gesagt, das Erzgebirgsvorland um Dresden war im 18. Jahrhundert ein wichtiger Strohhutproduzent. Daneben wurden viele andere kunstvolle und kunsthandwerklich interessante Gegenstände, wie Borten, Schnüre oder beklebte Strohgegenstände gefertigt.

Ein besonders interessantes Fabrikat aus dem 18. Jahrhundert ist die Strohtapete im Moritzburger Fasanenschlösschen. Sie lieferte letztlich auch den Anlass, sich mit dem fast vergessenen Kunsthandwerk der Strohproduktion näher zu befassen. Denn das Material, welches für die aufwendige Restaurierung der originalen Strohtapete im Arbeitszimmer des Kurfürsten verwendet wurde, stammt aus dem schweizerischen Wohlen (bei Zürich). Auf diese Weise entstand der Kontakt zum Hauptleihgeber für die aktuelle Sonderausstellung, dem Schweizer Strohmuseum Wohlen. Die dortige Freiämter Strohhutindustrie zählte bis ins 20. Jahrhundert hinein neben Sachsen und einigen anderen Standorten zu den führenden Herstellungszentren. 

Das Wohlener Museum steuerte eine Vielzahl einzigartiger Strohprodukte zur Sonderausstellung bei. Weitere Exponate wurden aus dem Sächsischen Staatsarchiv, dem Volkskunstmuseum, den Stadtmuseum Dresden, Dohna, Dippoldiswalde, Annaberg-Buchholz, dem deutschen Hutmuseum Lindenberg, der schlosseigenen Sammlung und mit Hilfe vieler weiterer privater Leihgeber zusammengetragen. 

Mit insgesamt über 200 Exponaten gewährt die Ausstellung nicht nur eine umfassende Überblick über erhalten gebliebene originale Strohkunstwerke, darunter zahlreiche Hutvariationen und Strohintarsien. Die Schau informiert zudem auch über die Geschichte, Kunstfertigkeit und Technologie dieses fast vergessenen Handwerks.

Die Ausstellung ist vom 1. Mai bis 1. November 2016 im Besucherzentrum am Fasanenschlösschen zu sehen und täglich ab 10:00 Uhr geöffnet (Gartencafé ebenso).

Öffnungszeiten Sonderausstellung

1. Mai bis 1. November 2016 täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr 
(an Wochenenden und Feiertagen bis 18:00 Uhr).   

Eintritt 3 Euro | Ermäßigt 2 Euro.
Für Besucher des Barockschlosses oder Fasanenschlösschens ist der Eintritt frei ! (gegen Vorlage eines entsprechenden Tickets)


Das Fasanenschlösschen kann ebenfalls täglich besucht werden
Mo bis Fr: stündlich 10:00 bis 17:00 Uhr (letzte Führung 16:00 Uhr)
Sa, So, Feiertage: halbstündlich 10:00 bis 18:00 Uhr (letzte Führung 17:00 Uhr) 
Eine Voranmeldung ist möglich und wird insbesondere an Wochenenden und Feiertagen empfohlen. 


Veranstaltungstipp: Vortragsreihe »Sonntags im Fasanengarten«

Immer an einem Sonntag im Monat lädt das Besucherzentrum im Fasanenschlösschen zu Vorträgen mit engem thematischen Bezug zur aktuellen Sonderausstellung und dem Fasanenschlösschen ein.

Zum Auftakt am 8.5. um 15:00 Uhr führt die Kuratorin Margitta Hensel persönlich durch die neue Sonderausstellung » STROH zu GOLD « und gibt einen historischen Überblick über die Kunst der Strohgeflechts-und Strohhutherstellung in Sachsen. Eintritt 5 Euro, Ermäßigt 3 Euro

Weitere Termine können auf Nachfrage vereinbart werden: Tel. (03 52 07) 8 73 18 

Alle Termine und Infos findet man in Kürze in unserem Veranstaltungskalender

 

 

 

 

 

Besonders für Kinder geeignet.

Veranstaltungsdetails

Termin So, 01.05.2016 bis Di, 01.11.2016, 10:00 - 18:00 Uhr
Kategorie Ausstellungen
Preis 3 Euro | Ermäßigt 2 Euro | Für Besucher des Barockschlosses oder Fasanenschlösschens ist der Eintritt in die Sonderausstellung frei.

Anreise

PKW / Reisebus A4 Abfahrt Dresden-Wilder Mann (Ausschilderung folgen) A13 Abfahrt Radeburg (Ausschilderung folgen) ÖPNV Zug bis Dresden-Neustadt | weiter mit Bus 326 Richtung Radeburg Bus 326 Richtung Radeburg bis Schloss Moritzburg

Tipp:

Die Historische Schmalspurbahn „Lößnitzdackel“ von Radebeul bis Moritzburg nutzen | Anfahrt nach Radebeul/Ost mit S-Bahn (Dresden - Meißen).

Weitere Informationen unter http://www.loessnitzgrundbahn.de/

Anreise mit Bus und Bahn