STROH ZU GOLD - Einmalige, kunsthandwerkliche Schätze aus dem Strohmuseum Wohlen/Schweiz
Mo 01.05.2017 bis Di 31.10.2017 Montag – Freitag: 10:00 –17:00 Uhr Samstag, Sonntag, Feiertage: 10:00 – 18:00 Uhr | Fasanenschlösschen Moritzburg

Ausstellungen

Verlängerung der Sonderausstellung in Zusammenarbeit mit der Stiftung Freiämter Strohmuseum, Wohlen

Aufgrund des durchweg positiven Echos im Jahr 2016 wird die Sonderausstellung STROH zu GOLD in leicht veränderter Form 2017 noch einmal am Fasanenschlösschen gezeigt. Im Fokus steht das fast vergessene Handwerk der Strohflechtkunst. Von Mai bis Oktober (Saison am Fasanenschlösschen) werden im benachbarten Besucherzentrum über 200 einmalige, kunsthandwerkliche Schätze aus sächsischen Sammlungen und dem Strohmuseum Wohlen/Schweiz zu sehen sein.

Sachsen, genauer gesagt, das Erzgebirgsvorland um Dresden war im 18. Jahrhundert ein wichtiger Strohhutproduzent. Daneben wurden viele andere kunstvolle und kunsthandwerklich interessante Gegenstände, wie Borten, Schnüre oder beklebte Strohgegenstände gefertigt.

Ein besonders interessantes Fabrikat aus dem 18. Jahrhundert ist die Strohtapete im Moritzburger Fasanenschlösschen. Sie lieferte letztlich auch den Anlass, sich mit dem fast vergessenen Kunsthandwerk der Strohproduktion näher zu befassen. Denn das Material, welches für die aufwendige Restaurierung der originalen Strohtapete im Arbeitszimmer des Kurfürsten verwendet wurde, stammt aus dem schweizerischen Wohlen (bei Zürich). Auf diese Weise entstand der Kontakt zum Hauptleihgeber für die aktuelle Sonderausstellung, dem Schweizer Strohmuseum Wohlen. Die dortige Freiämter Strohhutindustrie zählte bis ins 20. Jahrhundert hinein neben Sachsen und einigen anderen Standorten zu den führenden Herstellungszentren. 

Das Wohlener Museum steuerte eine Vielzahl einzigartiger Strohprodukte zur Sonderausstellung bei. Weitere Exponate wurden aus dem Sächsischen Staatsarchiv, dem Volkskunstmuseum, den Stadtmuseum Dresden, Dohna, Dippoldiswalde, Annaberg-Buchholz, dem deutschen Hutmuseum Lindenberg, der schlosseigenen Sammlung und mit Hilfe vieler weiterer privater Leihgeber zusammengetragen. 

Mit insgesamt über 200 Exponaten gewährt die Ausstellung nicht nur eine umfassende Überblick über erhalten gebliebene originale Strohkunstwerke, darunter zahlreiche Hutvariationen und Strohintarsien. Die Schau informiert zudem auch über die Geschichte, Kunstfertigkeit und Technologie dieses fast vergessenen Handwerks.

Die Ausstellung ist vom 1. Mai bis 31. Oktober 2017 im Besucherzentrum am Fasanenschlösschen zu sehen und täglich ab 10:00 Uhr geöffnet (Gartencafé ebenso).

Öffnungszeiten Sonderausstellung

1. Mai bis 31. Oktober 2017 täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr 
(an Wochenenden und Feiertagen bis 18:00 Uhr).   

Eintritt 3 Euro | Ermäßigt 2 Euro.
Für Besucher des Barockschlosses oder Fasanenschlösschens ist der Eintritt frei ! (gegen Vorlage eines entsprechenden Tickets)


Das Fasanenschlösschen kann ebenfalls täglich besucht werden
Mo bis Fr: stündlich 10:00 bis 17:00 Uhr (letzte Führung 16:00 Uhr)
Sa, So, Feiertage: halbstündlich 10:00 bis 18:00 Uhr (letzte Führung 17:00 Uhr) 
Eine Voranmeldung ist möglich und wird insbesondere an Wochenenden und Feiertagen empfohlen. 

Auch Sonderführungen durch die Ausstellung mit der Kuratorin Margitta Hensel sind wieder geplant. Weitere Termine können auf Nachfrage vereinbart werden: Tel. (03 52 07) 8 73 18 

Die Termine und Infos findet man in Kürze in unserem Veranstaltungskalender

 

 

 

 

 

Veranstaltungsdetails

Termin Mo 01.05.2017 bis Di 31.10.2017 Montag – Freitag: 10:00 –17:00 Uhr Samstag, Sonntag, Feiertage: 10:00 – 18:00 Uhr
Preise 3 Euro | Ermäßigt 2 Euro | Für Besucher des Barockschlosses oder Fasanenschlösschens ist der Eintritt in die Sonderausstellung frei.
Für Kinder geeignet Ja, ohne Altersbegrenzung

Anreise & Anfahrtsskizze

Nächstgelegene Stadt:  Dresden  (17 km)

Informationen zur Ankunft:

PKW / Reisebus

  • A4
    Abfahrt Dresden-Wilder Mann (Ausschilderung folgen)
  • A13
    Abfahrt Radeburg (Ausschilderung folgen)

ÖPNV

  • Zug bis Dresden-Neustadt | weiter mit Bus 326 Richtung Radeburg

Bus

  • 326 Richtung Radeburg bis Schloss Moritzburg

Tipp:

Die Historische Schmalspurbahn „Lößnitzdackel“ von Radebeul bis Moritzburg nutzen | Anfahrt nach Radebeul/Ost mit S-Bahn (Dresden - Meißen).

Weitere Informationen unter http://www.loessnitzgrundbahn.de/

Anreise mit Bus und Bahn