Impressionen

Das Fasanenschlösschen ist das letzte original im Stil des späten Dresdner Rokoko erhaltene Schloss in Sachsen. Auf dem bescheidenen Grundriss von nur 13,4 Metern im Quadrat gelang es dem Architekten Johann Daniel Schade eine ganze Hofhaltung en miniature unterzubringen. Treten Sie in das Paradies in der Nussschale ein und staunen Sie.

 

Das Antichambre - hier wurden die Gäste empfangenBildansicht vergrößern

Eine Hofgestaltung en miniature
Neben dem Antichambre, Arbeitskabinett, Wohnkabinett, Schlafzimmer, den Toilettenzimmern des Kurfürsten und der Kurfürstin und einem Vorzimmer im Untergeschoss beherbergt das Fasanenschlösschen im Obergeschoss noch einen Speisesaal und ein Appartement bestehend aus drei Kabinetten. Tauchen Sie in die „Miniatur“- Hofhaltung ein!

 

Das Jagdzimmer mit seinen aufwendig gestalteten WändenBildansicht vergrößern

Raffinesse oder Bequemlichkeit
Nicht nur die Winzigkeit des Schlösschens ist bemerkenswert, sondern auch die vielen kleinen, praktischen  teilweise auch amüsanten Einbauten, die das Leben des Kürfürstenpaares enorm erleichterten. Zum Beispiel gibt es im Toilettenzimmer des Fürsten eine Geheimtür die zum vor dem Fasanenschlösschen gelegenen Garnhaus, ein Ensemble von Holzlattenpavillons, in dem exotische Vögel gehalten wurden, führte.

 

Der chinesische Drache - Symbol des FasanenschlösschensBildansicht vergrößern

Prunk aus fremden Welten
Im Gegensatz zu den eher kleinen Räumen wirkt der Speisesaal gigantisch. Durch die Fensterfront blickt man direkt über den Venusbrunnen und dem Kanal zum Barockschloss. Die Sammlung von Vogelpräparaten auf den vergoldeten Konsolen erinnert an die Fasanenzucht und die vielfältige Fauna in der Moritzburger Kulturlandschaft.

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